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Strigel-Museum

 

Antonierhaus

Martin-Luther-Platz 1

87700 Memmingen

Telefon: 0 83 31 - 8 50-24 5

Telefax:  08 33 1 - 8 50-24 6

 

Dienstag bis Samstag

10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr

Sonn- und Feiertag

10 - 16 Uhr

 

--> www.memmingen.de

 

In der einzigartigen Anlage des Memminger Antonierhauses, eines Spitals aus dem 15. Jahrhundert, bietet das 1996 eröffnete Strigel-Museum die seltene Gelegenheit, Kunstwerke der Spätgotik und Frührenaissance in zeitgenössischen Räumlichkeiten zu genießen. In der Ausstellung wird die spätmittelalterliche Kunst der „Memminger Schule“ nicht nur in ihrer kunsthistorischen Bedeutung gewürdigt, sondern auch die gesellschaftliche Stellung des Künstlers und seine Haltung zu den religiösen Verhältnissen der Zeit beleuchtet. Ein Einblick in den Tätigkeitsbereich und die Arbeitsweise der Maler- und Bildhauerwerkstätten soll den Besucher in die zünftisch bestimmte Berufswelt der Zeit einführen. Neben den Werken des berühmtesten Vertreters der Strigel, Bernhard Strigel (1460-1528) sind Bilder und Skulpturen weiterer Familienmitglieder und ihres Umkreises zu sehen. Die Maler und Bildschnitzer der Künstlerfamilie Strigel machten Memmingen im 15. und frühen 16. Jahrhundert zu einem der künstlerisch wichtigsten Orte in ganz Süddeutschland. Auf den Stammvater Hans Strigel d. Ä., der seit 1430 in Memmingen nachweisbar ist, folgte eine Reihe von Nachfahren desselben Namens. Die größte Bedeutung erlangten der Bildschnitzer Ivo Strigel (1431 – 1515), der 1462 die Werkstatt seines Vaters übernahm, und der Maler Bernhard Strigel (1460/61 – 1528). Ivo Strigels Altarwerke fanden Abnehmer bis in den Süden Tirols und Graubündens. Bernhard Strigels Ruhm reichte bis zum Wiener Hof, wo ihn die Wertschätzung Kaiser Maximilians I. zu einem begehrten Künstler seiner Zeit machte. Obwohl in seinem Bildaufbau noch den Gesetzen der Spätgotik verpflichtet, kann Bernhard Strigel in vielen Bereichen als einer der Wegbereiter der deutschen Renaissancekunst gesehen werden. Die Arbeit des Bildschnitzers Ivo Strigel, dessen aktive Zeit wohl altersbedingt um 1506 zu Ende ging, führten Hans Herlin, Hans Thoman und Christoph Scheller fort. Als ihr Hauptwerk gilt das Chorgestühl in der Kirche St. Martin.

 

 

Leihgaben der Sparkassenstiftung im Strigel-Museum

 

 

 

 

Hans Strigel d. J. und Ivo Strigel
Erzengel Gabriel, Verkündigungsszene, um 1470
Flügelinnenseite eines Altarretabels

 


 

 

 

 

Meister des Berghofener Altares
Thronende Muttergottes / um 1440  / h 82,5 cm

 


 

 

 

 

Hans Herlin
Marienkrönung / um 1515 / Lindenholzrelief

 


 

 

 

 

Bernhard Strigel
Hl. Maria und Hl. Johannes / um 1520

 


  

 

 

Werkstatt Ivo Strigel
Stehende Madonna mit Kind / um 1490

 


 

 

 

 

Bernhard Strigel
Martyrium der Hl. Katharina / um 1515 / Tempera und Öl auf Holz / 41 x 120 cm

 


 

 

 

 

Hans Thoman / Meister von Ottobeuren
Christus am Ölberg / um 1520 / Lindenholzrelief

 


 

  

 

 

Meister des Imberger Altars
Stehende Madonna mit Kind / um 1480 / Lindenholzskulptur / h 107 cm

 


 

 

 

Hans Strigel d. J. und Ivo Strigel
Leonhard von Noblac und Hl. Kilian, um 1470
Flügelinnenseite eines Altarretabels

 


 

 

 

Bernhard Strigel
Ursula-Martyrium

um 1520 / Tempera auf Holz / 27 x 100 cm

 


 

 

Hans Herlin
Heiliger Bischof

Memmingen, um 1510, Lindenholz, Höhe 155 cm

 


 

 

Werkstatt Ivo Strigel
Heilige Margarethe

Memmingen, um 1480/90, Höhe 118,7 cm

 


 

 

Hans Herlin
Heiliger Jakobus

Memmingen, um 1505, Lindenholz, Höhe 106 cm